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Eine Landingpage, die konvertiert: Aufbau für Kampagnen

22. August 2026 · 6 Min. Lesezeit · Marketing Scan

Inhaltlich aktualisiert:

Dieser Artikel wurde aus dem Niederländischen übersetzt.

Sie zahlen pro Klick, verdienen aber erst, wenn eine Anfrage zum Kunden wird. Dazwischen liegt eine Seite, die viele KMU wenig beachten: Die Anzeige ist fertig, das Budget läuft, und der Besucher landet auf der Startseite.

Wer eine Anzeige zur Badezimmerrenovierung anklickt, muss die versprochenen Informationen einfach wiederfinden. Eine gezielte Kampagnenseite kann dabei helfen. Im Conversion Benchmark Report 2024 von Unbounce lag der Median über mehr als 41.000 Landingpages auf deren Plattform bei 6,6%. Das ist keine belgische KMU-Norm und kein Beweis, dass der Aufbau allein das Ergebnis bestimmt: Zielgruppe, Trafficquelle, Angebot und gewählte Conversion zählen mit. Die folgende Struktur ist ein praktischer Ausgangspunkt zum Testen.

In diesem Artikel

Warum Ihre Startseite keine Kampagnenseite ist

Eine Startseite bedient verschiedene Besucher: Kunden, Bewerber, Lieferanten und Zweifelnde. Eine Kampagnenseite richtet sich an den Besucher, der eine bestimmte Anzeige oder einen Link angeklickt hat. Verwenden Sie eine eigene Seite, wenn die Startseite diese Frage nicht direkt beantwortet. Die Bezeichnung Landingpage garantiert für sich genommen kein besseres Ergebnis.

Die Faustregel heißt Message Match: Lassen Sie die Überschrift zum Versprechen der Anzeige passen. Werben Sie mit „Badezimmerrenovierung in 10 Tagen“, zeigen Sie dieses Versprechen mit den Bedingungen, unter denen Sie es tatsächlich einhalten können, statt nur „Willkommen bei Bauunternehmen Janssens“. Der Besucher muss schnell beurteilen können, ob er richtig ist. Prüfen Sie deshalb Anzeige und Seite gemeinsam, nicht getrennt.

Der Aufbau einer Seite, die konvertiert

Dieser Aufbau gibt Ihnen eine logische Reihenfolge zum Testen:

  1. Die Überschrift: das Versprechen Ihrer Kampagne, konkret und in Kundensprache.
  2. Die Unterzeile: für wen es ist und was es bringt, in einem Satz.
  3. Eine klare Handlungsaufforderung: Fordern Sie Ihr Angebot an, planen Sie Ihren Vor-Ort-Termin. Gut sichtbar und bei Bedarf unten wiederholt.
  4. Belege: zwei oder drei echte Bewertungen, Fotos eigener Arbeiten, gültige Zertifikate oder relevante Erfahrung. Keine Stockfotos als Beleg eigener Projekte.
  5. Das Angebot in drei bis fünf Punkten: was der Besucher genau erhält und wie es abläuft.
  6. Einwände ausräumen: ein kurzer Frage-Antwort-Block zu Preis, Zeitplanung und Unverbindlichkeit.
  7. Das Formular oder Buchungsmodul: dazu nachfolgend mehr.

Begrenzen Sie Ablenkungen wie Links zu unverbundenen Leistungen oder ein Fotokarussell der Betriebsfeier. Halten Sie Kontaktdaten und wichtige Informationen wie Ihre Datenschutzerklärung aber erreichbar. Ziel ist ein verständlicher Weg zur Anfrage, keine Seite, auf der notwendige Informationen fehlen.

Das Formular: wo die Conversion scheitert

Alles oberhalb des Formulars kann Vertrauen schaffen. Das Formular kann anschließend trotzdem Probleme verursachen. Verwenden Sie keine allgemeine Abbruchquote als Diagnose Ihrer Seite. Messen Sie getrennt, wie viele Besucher das Formular sehen, beginnen und erfolgreich absenden. Eine Abbruchquote unter Startern hat eine andere Bezugsgröße als Anfragen geteilt durch alle Seitenbesucher. Prüfen Sie außerdem, ob gemessene Sendungen tatsächlich im Postfach oder CRM ankommen.

Beginnen Sie beispielsweise mit Name, einer Kontaktangabe und einer Projektfrage. Ergänzen Sie nur für diesen Schritt benötigte Felder. Machen Sie ein zusätzliches Telefonfeld optional, wenn Anrufen nicht erforderlich ist, mit einer Begründung: Geben Sie Ihre Nummer ein, wenn Sie lieber angerufen werden. Erklären Sie über der Schaltfläche den nächsten Schritt und versprechen Sie nur eine einhaltbare Frist. Testen Sie Fehlermeldungen und erfolgreiches Absenden auch mobil. Ein kurzes, nicht funktionierendes Formular hilft niemandem.

Geschwindigkeit und Mobilgeräte: stille Conversionbremsen

Prüfen Sie in Ihren eigenen Kampagnenzahlen, wie viele Besucher ein Smartphone verwenden. Testen Sie die Seite auch mit einer langsameren Verbindung. Eine langsame Seite oder Schaltflächen außerhalb des sichtbaren Bereichs können die Anfrage erschweren. Prüfen Sie auf Ihrem eigenen Telefon: Lädt sie über 4G zügig, ist die Schaltfläche mit dem Daumen erreichbar und funktioniert das Formular ohne Fummelei?

Halten Sie die Seite leicht: Vermeiden Sie unnötige automatisch abspielende Videos, verkleinern Sie schwere Fotos und laden Sie keine ungenutzten Skripte. Google nennt Relevanz und Nutzbarkeit der Landingpage als Bestandteil der Qualitätsfaktor-Diagnose. Dieser Wert ist selbst keine Eingabe für die Auktion. Eine schnellere Seite garantiert deshalb weder niedrigere Klickkosten noch höhere Conversion. Prüfen Sie tatsächliche Kosten, Anfragen und Qualität in Ihrer eigenen Kampagne.

Messen und verbessern ohne Labor

Sie brauchen keine umfangreiche Testplattform, um Probleme zu finden. Arbeiten Sie mit einem festen Zyklus je Kampagne und notieren Sie Ihre Änderungen:

  • Messen Sie die Grundlage. Notieren Sie Seitenbesucher, bestätigte Anfragen und Kosten im selben Zeitraum. Prüfen Sie die Messung, bevor Sie eine niedrige Quote der Seite zuschreiben. Ungeeigneter Traffic oder ein unpassendes Angebot können ebenfalls mitspielen.
  • Ändern Sie eine Sache auf einmal. Beginnen Sie beispielsweise mit der Überschrift, danach dem Formular und dann den Belegen. Mehrere gleichzeitige Änderungen erschweren die Erklärung des Unterschieds. Ein Vorher-Nachher-Vergleich bleibt anfällig für anderen Traffic und Saisoneffekte.
  • Nutzen Sie Benchmarks als Kontext. Der genannte Unbounce-Median stammt aus einer bestimmten Plattformstichprobe mit unterschiedlichen Zielen. Vergleichen Sie besonders Ihren eigenen Ausgangspunkt bei derselben Anfragedefinition, demselben Trafficmix und Zeitraum. Betrachten Sie neben der Quote auch Qualität und Kundenzahl.

Planen Sie beispielsweise monatlich eine Verbesserungsrunde und messen Sie bei kleinen Zahlen länger. Mehr gemessene Anfragen bedeuten nicht automatisch mehr Gewinn: Werbekosten, Nachverfolgung, Kundenconversion und Marge bestimmen die Rendite mit. Gleichen Sie wichtige Schlussfolgerungen mit Ihren echten Anfragen und Verkäufen ab.

Testen Sie Ihre Seite vor Kampagnenbeginn

Ihre Kampagne schickt Besucher auf diese Seite. Prüfen Sie deshalb den gesamten Weg vor dem Start: Anzeige, mobile Seite, Formular und Eingang der Anfrage. Der kostenlose Marketing Scan hilft, technische und inhaltliche Verbesserungspunkte Ihrer Website zu finden. Kombinieren Sie das mit Ihrer eigenen Testanfrage und Ihren Kampagnenzahlen, bevor Sie Budgetentscheidungen treffen.

Häufig gestellte Fragen.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Landingpage?

Das hängt von Angebot, Zielgruppe, Trafficquelle und Conversiondefinition ab. Unbounce berichtete 2024 einen Median von 6,6% über mehr als 41.000 Seiten seiner Plattform. Das ist keine feste Untergrenze für belgische KMU. Vergleichen Sie dieselbe Art von Anfrage und betrachten Sie auch Leadqualität, Kosten und letztliche Kunden.

Brauche ich für jede Kampagne eine eigene Landingpage?

Für deutlich unterschiedliche Angebote ist eine eigene Seite häufig ein brauchbarer Ausgangspunkt. Badezimmerrenovierung und Dachbodendämmung brauchen andere Informationen. Kleine Varianten können dieselbe Seite nutzen, wenn Besucher dort die versprochenen Informationen direkt finden. Testen Sie, ob eine eigene Seite tatsächlich besser abschneidet. Es gibt keine allgemeine Garantie.

Darf das gewöhnliche Websitemenü auf einer Landingpage stehen?

Begrenzen Sie Links, die von der Kampagnenfrage ablenken, halten Sie aber notwendige Kontakt- und Datenschutzinformationen erreichbar. Wählen Sie eine klare Hauptaktion wie Formular oder Buchungsschaltfläche. Prüfen Sie, ob Besucher ausreichend Informationen für diesen Schritt haben. Ob ein vollständiges Menü passt, prüfen Sie anhand Ihrer Seite und Zielgruppe.

Wie viele Felder darf das Formular einer Kampagnenseite haben?

Fragen Sie das für den ersten Schritt Nötige ab, etwa Name, eine Kontaktangabe und eine Projektfrage. Ein zusätzliches Telefonfeld kann optional sein, wenn Anrufen nicht nötig ist. Es gibt weder eine feste Feldzahl noch einen garantierten Verlustprozentsatz für jedes Angebot. Testen Sie die Funktion und messen Sie Starten, erfolgreiches Absenden und tatsächlichen Eingang.

Warum konvertiert meine Landingpage trotz vieler Klicks nicht?

Prüfen Sie zuerst, ob Anfragen richtig gemessen und empfangen werden. Betrachten Sie danach Trafficqualität, die Verbindung zwischen Anzeige und Angebot, das Formular, mobile Geschwindigkeit und Belege auf der Seite. Viele Klicks ohne Anfragen können mehrere Ursachen haben. Ändern Sie gezielt und vergleichen Sie bei ausreichendem Volumen.

Quellen zu diesem Artikel

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