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Ist Ihre Website für die PHP-Lücke anfällig? So prüfen Sie

21. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit · Marketing Scan

Inhaltlich aktualisiert:

Dieser Artikel wurde aus dem Niederländischen übersetzt.

Kurzantwort: Ihre Website ist verwundbar, wenn sie PHP nutzt und der Server nicht auf PHP 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 oder 8.5.12 aktualisiert ist. Gewissheit gibt die Versionsnummer vom Hoster. Der kostenlose PHP-Check von Marketing Scan liefert in zehn Sekunden einen ersten Hinweis.

Seit 21. Oktober 2026 fragen sich Tausende Unternehmer, ob php2shell sie betrifft. Hier erfahren Sie die Prüfung, aussagekräftige und nichtssagende Signale sowie Folgeschritte.

In diesem Artikel

Schritt 1: Verwendet Ihre Website PHP?

Das ist die erste Frage. Einige Faustregeln:

  • WordPress, WooCommerce, Joomla, Drupal, PrestaShop, Magento: immer PHP.
  • Shopify, Wix, Squarespace, Webflow: kein PHP in Ihrer Verantwortung; die Plattform verwaltet Server.
  • Individualsoftware: fragen Sie die Entwickler.

Bei unbekanntem System erkennt der Check häufig Spuren wie eine wp-login.php-Seite.

Schritt 2: Welche PHP-Version nutzt der Server?

Sicher sind diese oder höhere Versionen derselben Reihe: 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 oder 8.5.12. Sie enthalten die Korrektur; siehe offizielle PHP-Veröffentlichungen.

Drei Wege zur Versionsnummer:

  1. Hostingpanel wie cPanel, Plesk oder DirectAdmin, meist unter „PHP-Version“;
  2. WordPress unter Werkzeuge > Website-Zustand > Bericht > Server;
  3. Hoster oder Webdienstleister fragen.

„PHP 8.3“ ohne letzte Zahl genügt nicht. 8.3.35 ist verwundbar, 8.3.36 nicht.

Schritt 3: Was zeigt Marketing Scans PHP-Check?

Der kostenlose PHP-Check von Marketing Scan ruft die Startseite wie ein Browser ab und liest öffentliche Serverangaben. Vier Ergebnisse sind möglich:

  • Veraltet: Version ohne kommende Korrektur. Dringend.
  • Nicht aktualisiert: unterstützte Reihe ohne Korrektur. Heute aktualisieren.
  • Verborgen: PHP ohne sichtbare Version. Sinnvoll, aber nachfragen.
  • Kein PHP erkannt: keine PHP-Spuren. Wahrscheinlich nicht betroffen.

Der Check versucht keinen Angriff und kann nichts beschädigen. Er gibt keine Garantie: Nur Ihr Hoster bestätigt die tatsächliche Serverversion.

Schritt 4: Schriftliche Bestätigung einholen

Schreiben Sie Hoster oder Webdienstleister:

„Zu CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619: Nutzt unsere Website PHP, und welche genaue Version? Wurde auf 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 oder 8.5.12 aktualisiert?“

Ohne klare Antwort innerhalb eines Werktags rufen Sie an. Bei einem CVSS-Wert von 9,2 laut Tenable ist ein Tag bereits lang.

Welche Signale sagen nichts aus?

Diese Aussagen schaffen falsche Sicherheit:

  • „Meine Website hat HTTPS.“ Das schützt Verbindung, nicht Server.
  • „WordPress ist aktuell.“ WordPress und PHP sind getrennt. Aktuelles WordPress auf altem PHP bleibt verwundbar.
  • „Ich habe ein Sicherheitsplugin.“ Es läuft selbst auf PHP und schließt keine PHP-Lücke.
  • „Es ist nichts passiert.“ Laut VRT NWS erkennt Cloudflare erste Angriffsversuche.

Was, wenn meine Website bereits gehackt wurde?

Hinweise sind unbekannte CMS-Administratoren, neue Dateien mit seltsamen Namen, Weiterleitungen oder Search-Console-Warnungen. Bitten Sie neben dem Update um Prüfung zurückgelassener Dateien. Das Update schließt die Tür, entfernt aber keinen bereits eingedrungenen Angreifer.

Was, wenn Hoster oder Webdienstleister nicht antworten?

Sie bleiben verantwortlich für gesammelte Daten. Drei Möglichkeiten von schnell bis gründlich:

  1. Aktivieren Sie selbst eine neuere PHP-Reihe im Hostingpanel, falls möglich. Vorher sichern.
  2. Schalten Sie eine Firewall davor, etwa Cloudflare. Laut VRT NWS gibt es Regeln gegen diese Lücke. Das gewinnt Zeit, löst sie aber nicht.
  3. Aktivieren Sie Wartungsmodus bei sensiblen Daten und fehlender kurzfristiger Aktualisierung.

Tagelanges Schweigen nach einer so großen Lücke ist auch langfristig ein Warnsignal. Vereinbaren Sie im nächsten Vertrag Fristen für kritische Sicherheitsupdates.

Häufig gestellte Fragen.

Wie prüfe ich meine Website auf die PHP-Lücke?

Klären Sie PHP-Nutzung und genaue Hosterversion. Unterhalb 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 oder 8.5.12 derselben Reihe ist sie verwundbar. marketingscan.be/de/php-lek liefert kostenlos in zehn Sekunden einen ersten Hinweis.

Ist der PHP-Check sicher?

Ja. Er ruft die Startseite normal wie ein Besucher ab, versucht keinen Angriff und verändert nichts.

Keine sichtbare PHP-Version: Bin ich sicher?

Nicht unbedingt. Eine verborgene Version ist sinnvoll, sagt aber nichts über die tatsächliche Serverversion. Fragen Sie Ihren Hoster.

Sind Shopify oder Wix verwundbar?

Die Plattform verwaltet Server; Sie müssen nichts aktualisieren. Separate PHP-Websites neben dem Shop, etwa Blogs, müssen dennoch aktualisiert werden.

Quellen zu diesem Artikel

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